Sonntag, 21. Januar 2018

Heute vor 293 Jahre

... also am 21. Januar 1725, dem damaligen wie heutigen 3. Sonntag nach Epiphanie (dieser Sonntag fällt heuer zufällig auf denselben Monatstag), wurde die folgende Kantate von Johann Sebastian Bach uraufgeführt:



Ein Geschenk für Trump

von Fragolin

Der Senat hat die Verhandlungen über das Budget platzen lassen, weil die Demokraten und selbst zwei Republikaner dagegen gestimmt haben, solange Trump nicht seine Linie gegen illegale Einwanderer ändert. Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen: Menschen, die widerrechtlich in das Land eingedrungen sind stehen höher als der Staatsbetrieb und seine Verwaltungsarbeit für die Amerikanischen Staatsbürger. Kommt uns das bekannt vor?
Jedenfalls habe ich da mal ein paar internationale Pressestimmen eingefangen:

„Le Monde“, Paris:
Da ist nur der Hass für diesen Präsidenten und ein Politikverständnis, das einem permanenten Bürgerkrieg entspricht.“

„El Mundo“; Madrid
Die Haushaltskrise lädiert das Image der USA, die das klägliche Bild eines zerstrittenen Landes abgeben. Die Demokraten haben das Recht, die Gesetzesvorschläge von Präsident Trump abzulehnen, aber sie dürfen nicht die Handlungsfähigkeit der Regierung auf einem Gebiet blockieren, das mit dem eigentlichen Streitpunkt nichts zu tun hat. Sie gebärden sich wie parlamentarische Freibeuter. Ihre Erpressung des Präsidenten zeigt, dass sie die Vernunft verloren haben. (…) Die Demokraten sollten zu ihrem eigenen Wohl und zum Wohl der Amerikaner ihre Blockade des Budgets aufheben.“

„de Volkskrant“, Amsterdam
Der Fanatismus, mit dem die Demokraten kämpfen, muss nicht nur Amerikanern Sorgen bereiten. (…) Dann stürzen sie die gesamte Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession.“

„Svenska Dagbladet“, Stockholm:
Politik kann ein schmutziges Spiel sein. Aber es liegt kaum außerhalb des Erwartungsrahmens, dass die Opposition das Regelwerk bis zum Äußersten ausnutzt, um ihren Gegner am Durchsetzen seiner Politik zu hindern.“

„NZZ“, Zürich:
Welchen Vorteil sich die Demokraten von dieser verrückten Taktik erhoffen, bleibt ein Rätsel.“

„The Times“, London:
In dieser lähmenden Machtprobe beanspruchen beide Seiten die moralische Oberhand, aber keine von beiden verdient sie.“

Soweit die internationalen Pressestimmen.
Aber...
Man ersetze in allen Zitaten bitte „Demokraten“ durch „Republikaner“ und „Trump“ durch „Obama“, dann sind diese Zitate original aus dem Jahr 2013.
Übrigens titelte die „Presse“ damals: „Ein Geschenk für Obama“
Heute titelt die „Presse“: „Trump wirft Demokraten „Geschenk“ zum Amtsjubiläum vor“
Heute regen sie sich auf, dass Trump von einem „Geschenk“ spricht, bei Obama waren sie es selbst, die diese Formulierung gebrauchten. Haben sie sicher schon vergessen.
Gut, dass das Internet nicht vergisst.

Und außerdem wird jetzt so getan, als wäre das etwas nie Dagewesenes, was jetzt passiert.
Nur in einem sind sich die Medien damals wie heute einig: Schuld sind an allem was passiert immer die Republikaner. Damals waren sie eben die Blockierer, heute sind sie es, die sich blockieren lassen. Man dreht es sich immer so, dass es passt. Qualitätsmedien eben.

Die Verantwortung für den Shutdown liege zur Gänze beim Präsidenten, so Schumer, der ankündigte, weiter für eine parteiübergreifende Lösung arbeiten zu wollen.“

So reden jene Politiker der Demokraten, die vor fünf Jahren tobten, dass allein die schuftige Opposition die Verantwortung für ein Shutdown trage und niemals der Präsident.
Auch diese seltsame Pirhouette in der Bewertung kennen wir in Österreich, seit die SPÖ in die Opposition gewechselt ist und sich vehement gegen Einwanderung ausspricht.

Noch besser ist die Bewertung der Staatsverschuldung. Bereits im vorigen Jahr empörten sich ja die Demokraten, dass der verschwenderische Trump die 20-Billionen-Dollar-Grenze überschritten hat. Dass er von seinem Amtsvorgänger 19,96 Billionen übernehmen durfte, nachdem dieser es geschafft hatte, die Staatsschulden zu verdoppeln, haben sie eh schon verdrängt.
Wie so vieles andere auch.

Samstag, 20. Januar 2018

Hasspostings nach Ute Bocks Tod

von Bastiat



Der Standard lässt uns wissen, dass nach dem Tod von Ute Bock, die von den Medien zeitlebens als weltliche Mutter Theresa für „Flüchtlinge“ gefeiert wurde, selbige durch zahlreiche Hasspostings von „Rechtsextremisten und Rassisten“ verunglimpft wird. Ich glaube das natürlich ungeprüft, verspüre ich doch keinerlei Neigung, in die Tiefen der asozialen Medien einzutauchen, um es selbst zu überprüfen.

Nun ist es in unserer Zivilisation zu Recht ein Tabu und für jeden anständigen Menschen ein absolutes Unding, Verstorbene nachträglich mit Dreck zu bewerfen. Menschenverachtende Bemerkungen wie etwa „Die gute Meldung zum Jahresbeginn“ oder gar „Ding dong die Hexe ist tot!“ sind unzweifelhaft Grund genug, die betreffenden Personen aus dem Kreis der zivilisierten Menschheit auszuschließen.

Wissenswertes

von Fragolin

Eine bahnbrechende Studie hat sich damit befasst, wie groß der energetische Fußabdruck ist, den der Betrieb von Küchengeräten hinterlässt. Nein, nicht der Fußabdruck auf dem Gesäß der Studienautoren, als diese von ihrer Mama aus der Küche befördert wurden, sondern die vermuteten Auswirkungen des Betriebes solcher Monstermaschinen wie der Gemeinen Mikrowelle, die in den Küchenecken kochfauler Mutterfuttererwärmer und Dosensuppenfetischisten lauert um mit brachialer Energie schon bei zwei Minuten in der Auftaustufe ganze Eisbärfamilien in den Klimatod zu treiben.

Laut einer am Donnerstag … veröffentlichten Studie sorgt allein der von den 130 Millionen Mikrowellenherden in der EU verbrauchte Strom jährlich für einen Kohlenstoffdioxidausstoß von 7,7 Millionen Tonnen. Das entspreche den Emissionswerten von 6,8 Millionen Autos, erklärten die Forscher.“

Ach. Neunzehn Mikrowellen produzieren soviel CO2 wie ein durchschnittliches Auto? Also entweder heizen einige Leute mit Mikrowellengeräten ihre Landhäuser oder der CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen Autos ist so extrem minimal, dass selbst der gesamte Energiemix aus Wind- und Wasserkraft, Atomstrom und restlichen Gaskraftwerken, der in der EU produziert wird niemals an diese Effizienz herankommt oder hier liegt ein eindeutiges Statistikversagen vor. Denn ausgerechnet die Mikrowelle, die einen wirklich beachtenswerten Wirkungsgrad hat, steht gegen ein normales Auto schon als solche Dreckschleuder da? Ein Gerät, das am Tag im Schnitt keine drei Minuten läuft gegen ein tausend Kilo schweres Gefährt, dass 40 Kilometer fährt? Der Strom für drei Minuten Mikrowelle produziert mehr CO2 als ein Auto, das 2 Kilometer fährt?

Da stellt sich mir jetzt wirklich eine besorgniserregende Frage, so als jemand, der berufsbedingt lockere 40.000 km im Jahr fahren dürfen muss: Warum wollen mich irgendwelche Grünioten dazu zwingen, unbedingt mit einem E-Auto zu fahren? Da verdrecke ich ja rein statistisch die Umwelt mehr als jetzt mit meinem Biturbo. Und der ökologische Raubbau für die Herstellung der Batterie ist da noch nicht mal eingerechnet. Sieht nicht gut aus für die E-Mobilität. Oder für die Eisbären.

Und das mit dem Wirkungsgrad hat ein Kommentator folgendermaßen gewürdigt:

Wirkungsgrad ist Physik, also ein männlich dominiertes Unterdrückungsinstrument des brutalen Patriarchats und deswegen strikt abzulehnen. In unserem Sesselkreis sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass Mikrowellen böse sein müssen, denn mit ihnen verursachen die Amerikaner Erdbeben auf Haiti und in Vorarlberg und verursachen Tornados. Und sie bringen Aluhüte zum Explodieren, was zeigt, das sie besonders teuflisch sind, da sie uns des letzten Schutzes berauben vor den Handymasten, mit denen der CIA unsere Gedanken liest, während wir den Chemtrails nachschauen...“

Es gibt noch Leute mit Humor im „Standard“-Forum. Es besteht noch Hoffnung.

Eine andere wissenswerte Meldung empört sich über einen humorlosen Mann, der in seinem (laut empörten Feminazissen) grenzenlosen Hass gegen Frauen soweit gegangen ist, die feminismusgebügelte Version des prä#metoo-produzierten StwarWars-Verlängerers „The Last Jedi“ einfach zu entfeminisieren, also einfach die Frauen rauszuschneiden und ihre Handlungen und Monologe zu minimieren oder ganz zu entfernen, und das als „De-feminized Fan-edit“ zu präsentieren. Das Ergebnis dürfte recht holprig sein, aber komischerweise enthält es immer noch genug Material, um die gesamte Story erkennbar zu erzählen. Trotz Schwund von 152 auf 46 Minuten.

Woran man zwei Dinge erkennen kann: Filme funktionieren auch ohne krampfhaft hochgepushte und künstlich hineingequotete Frauenrollen. Und gerade Meisterwerke der Bildgewalt kommen, wenn es um die reine Handlung geht, locker mit einem Viertel an Laufzeit aus.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie „Metropolis“ zum Beispiel.
Ich werde mir diese entfeminisierte Version nicht ansehen. Das Original auch nicht. Für mich besteht „StarWars“ aus genau drei Filmen. Einen vierten mit einem peinlich quasselnden Schlappohrhasen anzuschauen war schon zuviel des Guten.

Ach ja, eines kann man noch anmerken. Hätte es sich um eine Version gehandelt, in der Feministinnen, so sie technisch dazu in der Lage wären, die Männerrollen rausgeschnitten oder durch irgendwelche Laiendarstellerinnen ersetzt hätten, hätte es natürlich keine Empörung gegeben. Das wäre als Meisterwerk der Girl-Power und Beweis der Überlegenheit der Frauen gefeiert worden. Jaja, diese Heuchelei.

Auch wissenswert ist, dass #metoo jetzt Toni Sailer eingeholt hat und irgendeine Geschichte von 1974 hochgekocht wird. Man muss inzwischen über vier Jahrzehnte zurückgraben, um irgendwelche Skandale zu finden, mit denen man noch seine Spalten füllen kann. Man fabuliert über verschwundene Ausgaben des „Stern“, der ja spätestens seit dem Fall Kujau 1983 im gesamten deutschsprachigen Medienraum für seine Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit bekannt ist (die „Hitler-Tagebücher“). Und ignoriert damalige Zeugenaussagen, die Sailers Unschuld bestätigten, während die investigative und bekannt nüchtern berichtende „Krone“ zum Kronzeugen aufgerufen wird. Was für eine überflüssige Schmiere. Wenn man nichts anderes mehr hat, pinkelt man auf die Gräber alter Helden; man kann deren Demontage nie zu spät beginnen.

Auch wissenswert wäre etwas anderes gewesen. Aber da war es bis tief in die Nacht sehr ruhig in meinem Libelingsforum.
Der Sultan lässt seine Panzer weiter in den kurdischen Teil Syriens vorrücken, bombardiert Dörfer und zerlegt auch ein Krankenhaus, besorgt sich neues Reichsgebiet (oder holt es, nach seinem Geschichtsverständnis, wohl eher heim ins Reich, denn es war ja schon einmal osmanisch). Zivilisten gelten als Kollateralschäden, zerbombte Spitäler sind zu vernachlässigen, immerhin verwendet der Größenwahnsinnige vom Bosporus keine Fassbomben, außerdem hält er uns eine Völkerwanderung vom Hals, also alles nicht so schlimm. Nichts passiert, es gibt nichts zu sehen, gehen Sie weiter!
Solange die „syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ schweigt, diese radikalmuslimische Ein-Mann-Hetzagentur aus Mittelengland, ist alles in Ordnung.

Freitag, 19. Januar 2018

Passend zur Faschings- & Ballsaison

... kam LePenseur (der, wie auf diesem Blog schon mehrfach einbekannt und sehr zum Leidwesen von LaPenseuse, weder Tänzer noch Ballgeher ist) auf Youtube auf einige entzückende Videos des Klavierduos Anderson & Roe. Zunächst eine sehr witzige Mozart-Adaptierung (daher eher nach dem Geschmack von LePenseur ...):


Einfach herzgewinnend, wie die beiden, technisch wie musikalisch brillanten, jungen Leut' das Duett »Dammi un bacio« aus Così fan tutti im wahrsten Sinne »spielen«. Jedoch vielleicht passender für die Ballsaison ist die »Blue Danube Fantasy«, die in Paraphrasen zum Donauwalzer viele passende Musikzitate hineinverwebt, und das alles mit einer zart angedeuteten Video-Romanze hinterlegt:


Virtuosität pur! Aber noch einmal Großmeister Wolfgang Amadé mit dem ersten Satz eines seiner schönsten Klavierwerke, der Sonate für zwei Klaviere D-Dur, KV 448:


Technisch perfekt und voller Musikalität, wie sie nicht allzu viele Aufnahmen dieses anspruchsvollen Werks bieten (»auf die Schnelle« fällt LePenseur hier eigentlich nur eine grandiose Aufnahme zweier pianistischer »Altmeister«, des allseits bekannten Alfred Brendel, und des leider nicht entsprechend seiner herausragenden Begabung anerkannten Walter Klien, ein: 1. Satz2. Satz3. Satz).

Zum Schluß ein amüsanter Abstecher an den Rio de la Plata – mit einem von den beiden verfaßten Arrangement von Astor Piazzollas »Libertango«:


Bravo! Olé!

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P.S.: übrigens (die Frage wurde auf Youtube gestellt) – die beiden sind privat kein Paar. Keineswegs.


Das hat niemand ahnen können

von Fragolin

"Ich werde mit Allahs Hilfe bewirken, dass ich das deutsche Volk islamisieren kann."

Was ist das?
a) Der Leitsatz eines glühenden Salafisten?
oder
b) Ein lustiger Scherz?

Wenn es nach der öffentlich-rechtlichen Kinderverblödungsmaschine „KIKA“ geht, natürlich nur ein lustiger Scherz. Immerhin hatte der Autor dieser Worte keine Glatze und wollte das deutsche Volk nur islamisieren und nicht gegen Islamisierung verteidigen. Und er ist ein turtelnd-verliebter angeblich syrischer angeblicher Flüchtling mit angeblich 17, äh, nein, 18, oder warte, jetzt wohl doch 20 Jahren mit vermutlichem Geburtstag 1.1., was in diesen Kreisen ohnehin vor etwa zwei Jahrzehnten ein extrem geburtenstarkes Datum gewesen zu sein scheint. In Syrien und allen anderen Ländern, aus denen uns Menschen geschenkt werden, die sich als Syrer ausgeben, gibt es offenbar Geburtskliniken, die nur am 1.1. geöffnet haben und an dem einen Tag gleich einmal das Jahreskontingent erledigen. Wie sie die Schwangeren davon überzeugen können, alle am gleichen Tag zu werfen, ist biologisch nicht erklärbar, was wohl ein weiterer Beweis für Allahs Größe und Weisheit ist und die Islamisierung aller Deutschen noch wärmer empfehlen lässt. Vielleicht gebären die deutschen Frauen dann auch alle an einem Tag im Jahr? Vielleicht alle am 17. Juli?

Doch zurück zu dem Turteltäubchen. Der hat ja diese Aussage nach eigener Erklärung nur zum Scherz am Ende des Ramadan gemacht, obwohl er das mit dem Kalender noch lernen muss, denn der Ramadan war schon ein halbes Jahr vorbei, als er das postete. Kann schon mal passieren. Ebenso die Teilnahme an einem Gewinnspiel auf einer radikalislamistischen Hetzseite des Hasspredigers Pierre Vogel, die ihm nur aus Versehen passierte, weil es dort um eine Pilgerreise nach Mekka ging. Gut, in Begleitung besagten Herrn Vogel, aber da muss ja nichts heißen. Auch die Grüne Jugend macht gerne bei Gewinnspielen mit, bei denen man eine Gedenkfahrt zu Führers Geburtshaus mit Gottfried Küssel gewinnen kann. Oder auch nur eine Kreuzfahrt in der Adria mit Andreas Gabalier.

Für die folgende Erklärung des verantwortlichen Senders gibt es zwei Erklärungen:

Wir haben in Gesprächen und Interviews mit Diaa in den vergangenen Monaten den Eindruck gewonnen, dass er kein Islamist ist. Er hat sich von jeglicher Art von Extremismus distanziert.“

Erste: Es ist ihnen egal. Nur um keinen Fehler zuzugeben verharmlosen sie islamistische Hetze, versteigen sich sogar in Beschwichtigungen, dass er eh noch jung und auf der Suche nach Orientierung wäre und da könnten schon einmal solche Ausrutscher passieren. Was sie zu erwähnen vergessen: Wenn man jung und auf der Suche nach Orientierung ist und dabei auch noch Deutscher und Lehrling bei Porsche, sollte man solche Phasen lieber nicht durchmachen.
Man wiegelt ab, verharmlost, schönt, anstatt sich zu entschuldigen.

Zweite: Die glauben das wirklich. Obwohl der Jugendliche bei jeder Enthüllung weiter alterte und auch das in diesen Kreisen weit verbreitete Geburtsdatum 1.1. neben dem Äußeren des Kerlchens ein klarer Hinweis darauf ist, dass auch der Letztstand 20 angezweifelt werden darf und der auch nicht Diaa sondern Mohammed heißt und eigentlich nur aus Fake besteht, glauben die diesem Goldstückchen jedes Wort, das er sagt, weil er ja so vertrauenswürdig ist. Lügt bei allen Angaben, aber ist ja so niedlich. Wieder dieser besonders bei Frauen bei dem Umgang mit „Flüchtlingen“ zu beobachtende Schoßhund-Komplex. „Jaja, er ist noch nicht stubenrein und manchmal schnappt er auch zu, aber er ist ja sooo süß!“ Da kann ihnen jeder die Hucke vollerzählen, keiner kann es nachprüfen, also muss es stimmen.

Ihnen geht es mit den Anfeindungen und Hasskommentaren nicht gut. Sie sind weiterhin ein Paar. Ja, es gab Drohungen sowohl aus der rechten Szene als auch von Salafisten.“

Ach, selbst einem Hassprediger folgen und Drohkommentare abgeben, aber jetzt Mimimi. Und natürlich sind sie noch ein Paar, denn nachdem der kleine Mohammed seiner Angebeteten inzwischen 16-Jährigen schon klar gemacht hat, was er von Bekleidungsvorschriften und Kopftuch hält, würde er eine Trennung wohl kaum schulterzuckend zur Kenntnis nehmen oder wie Kevin nach der Schluss-SMS seiner Jessica mit den Kumpels ein Liebeskummerbier saufen und dann auf Aufriss gehen. Der Verdacht, sie sollte sich dann lieber nicht mehr in Drogeriemärkten aufhalten, ist nicht ganz unbegründet.
Ich wünsche der Turteltaube von ganzem Herzen, dass sie nicht noch einmal in die Nachrichten kommt. Dann in Verbindung mit einem geheuchelten: „Das hat niemand ahnen können!“

Donnerstag, 18. Januar 2018

Der Weg zurück?

von Fragolin

Was ist mit dem „Kurier“ los? Dieses einstige eher linksliberal bis bürgerlich orientierte Tageblatt, das in den letzten Jahren an den linken Rand abgerutscht ist bis zum Anstreifen an den Ruf eines offiziellen SPÖ-Verlautbarungsorgans, in dem sich eine Forengemeinde eingenistet hat, die selbst beim „Standard“ eher zu den linksextremen Randgestalten gehört, veröffentlicht einen Gastkommentar von Wolfgang Lusak, den ich bei der „Presse“ noch verstanden hätte, der mich aber im „Kurier“ absolut verwundert:

Der Untergang der Links-Populisten“

Ist das schon eine Morgendämmerung oder nur das augenzwinkernde Zuwerfen eines kleinen Empörungsgeschenkes für die treuen Geiferer, von denen sich auch ein paar sogleich unter dem Kommentar einfinden? Aber es scheint, da gibt es noch eine Restleserschaft, die diesen Paroli bietet und sich ehrlich freut über diesen Kommentar.
Ein kleines Schmankerl zum Anfüttern:

So schaufelt sich Sozialismus das eigene Grab. Es war ihnen egal, dass sich Arbeiter und Sozialhilfeempfänger durch neu hinzukommende Armutsmigranten bedrängt fühlten. Egal, dass sie das Geld kaum von wirklich Reichen und Konzernen holten, sondern vom hart arbeitenden Mittelstand. Dass die Qualität der Schulabgänger sank und Firmen Nachwuchsprobleme bekamen. Dass die rasche Zunahme des Anteils fundamental-religiöser Familien die Gefahr einer Verdrängung unserer Kultur und Demokratie bedeutet. Dass trotz aller eigener Feminismus- und Anti-Gewalt-Bemühungen Frauen-Benachteiligung, patriarchisches Ehrgefühl und Bildungsferne eingeschleppt wurden. Es war ihnen egal, wie viel Schulden der Staat machte.“

Und das mit der Reichweite des „Kurier“!

Noch setzen sie heftig und untergriffig auf die Unterstützung der von ihnen angefütterten Staatsmedien (wie ORF), Kulturszene und sogenannter Experten.“

Und das bisher auch gerne im „Kurier“.
Sollte dieser sich damit aus dem Kreis der SPÖ-Propagandatrompeten verabschiedet und den Weg zurück in die Mitte, wo er einst herkam, angetreten haben?
Ich hoffe es.

Failed State Germany

von Fragolin

Deutschland, das war einmal ein Markenzeichen für Qualität. Doch die Tugenden der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft, nämlich Streben nach Verbesserung, Effizienz, Produktivität – das alles scheint verloren. Heute wird Deutschland international verlacht und langsam aber sicher erlischt das Interesse des Restes der Welt an deutscher Innovation und deutschem Know-How – weil es das immer weniger gibt. „Made in Germany“ war mal ein Qualitätsstempel. Heute ist aus der Made ein Wurm geworden, der überall drinsteckt.

Deutschland baut zwanzig Jahre lang an einem Flughafen, der Milliarden verschlingt und für dessen Bauarbeiten wohl nur Firmen berücksichtigt wurden, die ihre Einreichungen in gendergerechter Sprache formulieren konnten – nur ein Klo zu betonieren, diese Fähigkeit musste anscheinend nicht nachgewiesen werden. Das Ergebnis: die ständig wechselnde Flughafenleitung hat Zeit und Muße, sich darum zu sorgen, ob bis zur Eröffnung, wann und ob immer die sein möge, der Flughafen auch geschlechtergerecht in Betrieb gehen kann, denn Fluglinien und Passagiere sind Dinge, mit denen sie sich auch die nächsten Jahre nicht herumärgern muss.

Milliarden werden in den Bau einer Fregatte versenkt, die nur mit Schlagseite fährt (heißt ja auch „Baden-Württemberg“, krängt wahrscheinlich nach links…), die komplette U-Boot-Flotte ist nicht einsatzbereit, Panzer sind zwar schwangerentauglich aber ansonsten funktionsfrei, nagelneue Schnellbahnstrecken unbefahrbar, Abfangjäger nicht schlechtwettertauglich, Aufklärungsflieger sind nachtblind, Autobahnbrücken unbefahrbar, Helikopter fluguntauglich, Behörden können nicht vernetzt werden, jeder Kleinkriminelle ohne Papiere kann den Staat jahrelang austricksen und an der Nase herumführen, Kriminalität ist unbeherrschbar geworden, Datenaustausch ist unmöglich, selbst der Grenzschutz wurde von der Regierungsspitze persönlich für unmöglich erklärt, bis zu dieser Regierungsspitze sind auch Computer und Handys mangelhaft bis gar nicht gesichert, der Ausbau mit Glasfaserkabeln hinkt hinter dem Ostbaltikum her, Autos können nur noch durch Schummeln verkauft werden und selbst Wahlen haben kein Ergebnis mehr, das irgend etwas verändert. Deutschland hat fertig. Es hat sich selbst vom Energienetz genommen und bastelt dafür an Windmühlen, der Blackout ist vorprogrammiert und Energieexperten sind sich sicher, dass das „ob“ keine Frage mehr ist, sondern nur mehr das „wann“ und „wie groß“.

Jede Zukunftstechnologie ist gaga und patriarchalisch-unterdrückend, innovative Spitzenkräfte werden aus dem Land geekelt und durch analphabetische Wilde ersetzt. Denn die Gender-Femi-KlugscheißerIxe wollen Edle Wilde zum Abrichten und Erziehen haben, sie sind gelangweilt von den Männern, denen sie die gesamte Technologie zu verdanken haben, die es erst ermöglicht, dass sie nicht selbst bekopftucht sechzehn Stunden am Tag Haus, Hof, Viehzeug, Kinder und Opa versorgen müssen, und wollen spielen. Wir haben denen die Deutungshoheit überlassen, die sich nur durch Kreischen, ekligen Aktionismus und widerliche Rabulistik Gehör verschafft haben und die nur durch Quoten- und Schiebungsregeln überhaupt jemals irgendwohin kommen, wo sie was bestimmen dürfen.

Dass das ein Kardinalfehler war, der wahrscheinlich nicht mehr revidiert werden kann und deshalb unsere Technologie-Gesellschaft den PONR überschritten hat und alternativlos im Niedergang befindlich ist, ist eine Erkenntnis, die immer mehr Menschen mit offenen Augen und der Fähigkeit zur Extrapolation geschlagen sind, einholt.

Auf „sciencefiles“ findet sich dazu ein Artikel, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Der sehr unterhaltsam nachweist, dass selbst Senegalesen inzwischen bessere Techniker und Architekten zu sein scheinen als Deutsche, denn selbst im Senegal wird ein Flughafen irgendwann fertig. Nur ob der Wegeplan gendergerecht formuliert wurde und die Piktogramme geschlechtersensibel auch Menschen mit unbestimmtem Geschlecht ausreichende Teilhabe bieten, ist mir nicht bekannt. Aber ich fürchte, auf den Blödsinn haben die Senegalesen einfach vergessen.
Deshalb können da inzwischen auch Leute in Flugzeuge einsteigen und wegfliegen.
Aber nicht nach Berlin-Brandenburg.

(Anmerkung: Vielleicht wird der Flughafenbau auch nur von rechtsrechten xenophoben Rassisten der AfD und Pegida sabotiert!? Die wollen einfach nicht, das Senegalesen einen Fluchtkorridor nach Berlin haben? Oder die verlogene Regierung selbst will, dass die lieber überall woanders in Deutschland hinfliegen, aber nicht in ihren eigenen Villenvierteln aufkreuzen…
Sollte jemandem auffallen, dass der komplette technologische Niedergang Deutschlands mit der Machtergreifung Ihrer Intriganz, der Alternativlosen, begonnen und sich während ihrer Herrschaft potenziert hat, dann bitte diese Erkenntnis nicht weitersagen. Ihr kleiner linksfanatischer Pitbull setzt einen sonst auf seine persönliche Hassliste. Und die kann auch die Antifa lesen – eh logisch, für diese Typen wird die Liste ja geführt.)

Mit Gender-Studies kann man nun einmal keine Brücken konstruieren oder Flughäfen planen. Die Gleichstellung und Berücksichtigung aller Arten sexueller A-Normalität führt eben nicht dazu, dass Innovationen, die nicht schon nach zwei Jahren vergessen sind, geschaffen werden, und der Hass und Neid der Linksextremen auf alles, was nach Leistung und nach Commitment riecht, macht es denen, die beides zu bringen bereit wären, schlicht unmöglich, in Deutschland zu verbleiben.“

Nun denn. Eigentlich schon egal, wer da noch regiert. Sollen sie mit der GroKo weitermachen, es ist bedeutungslos. Merkel führt ihr Zerstörungswerk so oder so konsequent weiter.
Sie wird in die Geschichte eingehen als die Kanzlerin des Niedergangs.
Wird bis dahin nur keinen mehr interessieren.

Am 10. August 2015 wurde LePenseur Millionär

Leider nur bei Zugriffen lt. Google. Nun ist die Marke von


2,5 Millionen 


erreicht! Ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Leser!

Mittwoch, 17. Januar 2018

Durch „Flüchtlinge“ eingeschleppte Krankheiten

von Bastiat


Nun dürfte bei unseren deutschen Nachbarn gerade eine weitere Lüge, die im Zusammenhang mit der ab 2015 stattgefundenen Masseninvasion von illegalen Einwanderern verbreitet wurde, auffliegen. Und Lügen waren es durchwegs, die da zur Rechtfertigung von offensichtlichem Gesetzesbruch aufgeboten wurden.

Es begann mit der Behauptung, es handle sich um „Flüchtlinge“; in Wirklichkeit hatte wohl keiner der Zudringlinge Anspruch auf Asyl lt. Genfer Konvention, abgesehen davon, dass ein entsprechendes Ansuchen im ersten sicheren Drittstaat zu stellen ist. Es setzte sich fort mit der durch Fotos in den Medien verbreiteten Suggestion, die „Flüchtlinge“ seien vor allem hilflose Frauen und Kinder; in Wirklichkeit waren es durchwegs junge Männer im wehrfähigen Alter. Eine weitere Lüge war die Behauptung, diese Einwanderer seien hoch gebildet und würden als Fachkräfte von unserem Arbeitsmarkt dringend benötigt; in Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall, die Zudringlinge sind nicht nur durch die Bank ungebildet, sondern auch auf Grund von mangelnden kulturellen Fertigkeiten (Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, etc.) als Arbeitskräfte hierzulande unbrauchbar und werden zum größten Teil ihr Auskommen lebenslang durch das Sozialsystem bestreiten. Womit eine weitere Lüge, die Notwendigkeit dieser Art der Einwanderung zur Pensionssicherung, aufgeflogen ist.

Die Lüge, die aber in diesem Artikel thematisiert werden soll, ist eine, die bereits Ende 2015, wohl als „Beruhigungspille“ für die zunehmend unruhig gewordene einheimische Bevölkerung, verbreitet wurde: es stimme mitnichten, dass durch die „Flüchtlinge“ neuartige bzw. hierzulande bereits ausgerottete Krankheiten eingeschleppt würden; vielmehr wären diese Menschen „übernormal gesund“, wie der Präsident der deutschen Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, damals kundtat.

Übrigens, zur Einordnung dieses Herren: das ist der gleiche, der hier gegen eine medizinische Altersfeststellung bei minderjährigen „Flüchtlingen“ Stellung bezieht.

Nun stellt sich jedoch heraus, dass einmal mehr die Befürchtungen von vielen Einheimischen, die der Masseninvasion aus diversen Shithole Countries sehr reserviert gegenüberstehen, ihre Berechtigung haben: wie nun zugegeben wird, wurden bei „Flüchtlingen“ multiresistente Tuberkulose-Keime entdeckt. Tuberkulose ist eine hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit, an der lt. Wikipedia weltweit etwa 1,4 Millionen Menschen pro Jahr sterben. In Deutschland war sie durch konsequente Prävention jahrelang rückläufig; dieser Trend sich nun umgekehrt.

Bereits eine „normale“ Behandlung von Tuberkulose ist sehr aufwändig,  teuer und verlangt viel Disziplin beim Patienten. Besonders besorgniserregend ist nun, dass Zudringlinge offensichtlich Varianten des Tuberkulose-Erregers eingeschleppt haben, die gegen die gängigen Antibiotika resistent sind.

Es ist leider zu befürchten, dass Tuberkulose nicht die einzige Krankheit ist, die im Zuge der illegal erfolgten Masseneinwanderung wieder bei uns Fuß fassen wird, die hierzulande durch jahrzehntelanges Bemühen zurückgedrängt oder komplett ausgerottet wurde. Es ist daher jedem nur zu raten, erstens seinen Impfstatus stets aktuell zu halten und zweitens Kontakt zu illegalen Einwanderern konsequent zu vermeiden.

Zu DDR-Zeiten ...

... wurde geunkt, daß die Einheit »1 Ulb« jene Zeitspanne bezeichne, welche die Hand eines DDR- Bürgers erfordert, nach Auftauchen des Gesichts von Walter Ulbricht in der Aktuellen Kamera den Abschaltknopf zu betätigen.

DiePresse titelt in einem Artikel (den sie aus nicht erfindlichen Gründen ihrem »Premium-Abgebot« zuordnet, und den ich daher nur anlesen konnte) über

Robert Palfrader: "Ich ertrage kaum, mich selbst zu sehen"

Nun, es geht nicht nur ihm so. Ich ertrage es ebenfalls kaum, ihn zu sehen. Jedesmal, wenn ich bei meinen seltenen Besuchen im Staatssendeprogramm seiner Visage ansichtig werde, zuckt meine Hand instinktiv zum Abschaltknopf. Und nicht nur mir gehe es so, wurde mir im Bekanntenkreis versichert. Vielleicht sollte man in Österreich über die Einführung der Einheit »1 Palf« nachdenken ...

Das Problem mit den »Shithole-Countries«

... ist ja nicht, daß sie Shithole-Countries sind — ich muß ja nicht hinfahren, um mir den Fäkalgeruch von Indolenz, Lethargie und Korruption in die Nase zu saugen — , sondern, daß sie sozusagen zugleich auch die »Fuckhole-Countries« dieser Erde sind, die ihren überschüssigen Menschenausstoß bei uns derzeit (und noch viel mehr in Zukunft) loswerden wollen.

Und das sind Länder wie Mali, Niger, Obervolta & Co., die nach der Statistik der IQ-Durchschnitte sich nicht gerade als die hellsten Kerzen am Christbaum (pardon, bei den Ländern wäre Muselbaum wohl angebrachter) präsentieren.

Vielen Dank, brauchen wir nicht! Idioten haben wir selbst schon genug, auch die zeichnen sich durch überdurchschnittliche Vermehrungsfreudigkeit aus, davon noch was zu importieren hieße sozusagen ... ... Scheiße in die Kläranlage zu tragen ...


Dünnes Eis

von Fragolin

Vielleicht sollte mal jemand unserem Pizzaprinzesschen sagen, dass es eine dumme Strategie ist, wenn man sich auf dünnem Eis befindet, auch noch darauf herumzuspringen und zu trampeln wie ein bockiges Kind. Aber da ist Hopfen und Malz verloren. Der engagiert sich, kaum zwei Tage nach seiner ausländerfeindlichen und billig-populistischen Entgleisung, seine Parteipostille und gewährt ihnen ein Interview, in der Hoffnung, sich dadurch besser profilieren zu können. Aber nicht einmal mehr seine eigenen Jubelschreiber schaffen es, selbst unter der Wahrung größtmöglicher Lücken und der Vermeidung jeglicher peinlicher Nachfrage, die Protagonisten anderer Parteien garantiert gestellt worden wäre, das Bild der Peinlichkeit dieses Manager spielenden Tiefpunktes roter Funktionärszucht noch irgendwie zu polieren.
Und so titelt der tief im Recyclingpapier rot gefärbte „Standard“ ohne noch roter zu werden:

Kern: „Regierung betreibt riesige Diffamierung“

Irrtum, Prinzesschen. Du bist nicht mehr in der Regierung. Du diffamierst gerade aus der Opposition heraus. Naja, daran muss man sich erst mal gewöhnen, das geht nicht so schnell. Als du den Kanzlersessel geschenkt bekommen hast (mit dem gewählt werden hat es ja nicht geklappt), hast du ja auch ein ganzes Jahr gebraucht, bis dir eingefallen ist, das es nicht schlecht wäre, sich mal ein Programm zu überlegen. Dass du eigentlich eines geerbt hattest und deine Aufgabe dessen weitere Umsetzung gewesen wäre, hast du halt nie begriffen.

Aber lassen wir das. Schauen wir mal, warum es ihm so wichtig war, sich in seiner Parteipostille bejubeln, äh, befragen zu lassen.

Schon Karl Marx hat kritisiert, dass sich das Kapital durch Massenarbeitslosigkeit eine industrielle Reservearmee schafft, um Löhne und Sozialstandards zu drücken. Schrankenlos offene Arbeitsmärkte bei niedrigen Qualifikationen waren nie linke Politik.“

Karl Marx hat auch gesagt, Lassalle wäre ein „jüdischer Nigger“. Dass Kern den Marxisten raushängen lässt ist peinlich. Aber noch peinlicher ist, dass er im gleichen Atemzug das Gegenteil dessen behauptet, was ist. Komplette Realitätsumkehr.
Die SPÖ war sogar ein vehementer Forderer schrankenlos offener Arbeitsmärkte und hat immer wieder gefordert, die von den Blauen durchgesetzte Einschränkung, Asylwerber ohne gültigen Bescheid dürften nicht in den Arbeitsmarkt gelassen werden, zu revidieren. Kann man z.B. hier verfolgen: die Forderung, Asylwerbern den Arbeitsmarkt zu öffnen und damit Heerscharen von wenig gebildeten Billigarbeitskräften zu produzieren, kommt nicht von der ÖVP oder der FPÖ, sondern von den Sozialisten. Die haben sich von Anfang an nur bei der Freizügigkeit auch bei EU-Europäern gesperrt, wo qualifizierte Arbeitskräfte zugezogen wären, aber Prekariat ist jederzeit willkommen. Immerhin braucht man eine dumpfe Masse, die sich von linken Klassenkämpfer-Parolen begeistern lässt.
Schrankenlos offene Arbeitsmärkte für Menschen mit niedrigsten Qualifikationen waren sogar eine Kernforderung (haha) der Roten. Vielleicht sollte sich der Herr Obersozi mal mit der eigenen Parteigeschichte auseinandersetzen. Vielleicht ist er die ganze Zeit in der falschen Partei und hat es nur noch nicht gemerkt?

Der „Standard“ stellt eine geradezu impertinente Frage: Die FPÖ erhöht die Zuwandererquote, die SPÖ ist dagegen. Das ist doch eine verkehrte Welt, oder?“

Ja, ich weiß, das ist gestellt. Reine Silberstein-Show. Aber trotzdem witzig.
Noch witziger Kerns Blutgrätsche:

Die FPÖ hat das immer mit einer rassistischen Konnotation betrieben. Wir diskutieren das aus der Sicht des Arbeitnehmerschutzes und nicht des Inländerschutzes.“

Ist das nicht Spitze? Liebe Österreicherinnen, Österreicher, Österixe und Östrogene, höret und staunet: Die SPÖ macht haargenau das Gleiche wie die FPÖ, aber wenigstens mit der richtigen „Konnotation“! Sie watscheln wie eine Ente, sie haben Federn wie eine Ente, sie schnattern wie eine Ente, aber behaupten, ein Reh zu sein. „He Otto, wenn ich dich in de Fresse haue, denn weilste mein Kumpel bist! Wenn des der Hugo macht, denn weiler ein Arsch is!“
Weist du, Prinzesschen, warum auch bei der nächsten Wahl noch mehr Ex-Rotwähler zu Blauwählern mutieren werden? Ganz einfach: Wenn sie schon nur noch die Wahl zwischen Arschlöchern haben, dann wählen sie gleich die richtigen! Die sich nicht hinter billigen Ausreden und peinlichem Mimimi verstecken.

Die Liste der Mangelberufe zu öffnen ist ein Fehler.“

Das hättest du deinem Sozialminister früher sagen sollen. Bevor er genau das getan hat. Denn nicht nur, dass der ungewählte Bundeskanzlerdarsteller vor lauter Jausenverteilen an die Wiener Bauarbeiter, die ohne jeden Auftrag direkt vor seinem Büro eine Mauer hochziehen wollten, was er nicht einmal wusste, als er ihnen eine Wurschtsemmel vorbeibrachte, keinerlei Ahnung hatte, wer in seinem Büro was genau beschließt, wen in sein Wahlkampfteam bringt, womit diesen beauftragt und was es überhaupt für Aufgaben hat, nein, er hat auch bis heute keine Ahnung was während seiner sogenannten Regierungszeit von seinen Parteikollegen auf den Ministerposten so beschlossen, ausverhandelt und umgesetzt wurde. Ich kann mir richtig bildlich vorstellen, wie der bei den ÖBB gewerkelt hat. Und der glaubt, er wäre „Manager“. Von nichts wissen, und wenn doch was hochkocht, an den eigenen Untergebenen abputzen und die als Bauernopfer abschießen. Der Rest ist Selbstdarstellung. So stellt sich ein Marxist einen Manager vor.

Da reden wir nicht über Menschen, die Schutz vor Folter, Krieg und Zerstörung suchen.“

Über die reden wir sowieso nie. Nur ihr behauptet ständig, dass jeder, der hier einmarschiert, genau das tut. Der Rest des Landes weiß, dass das Lüge ist. Also passt es gut in die Rede Ihrer Exhoheit. Die ist nämlich voll davon.

Die Wirtschaft hat das Interesse, das Arbeitskräfteangebot zu erhöhen. Das passiert jetzt auf mehreren Ebenen, eine davon ist die Ausweitung der Mangelberufsliste.“

Die, nochmal, von SPÖ-Stöger vorgenommen wurde. Und massenhaft Unterschicht ins Land geschaufelt, unter dem oben erwähnten Vorwand der „Geflüchteten“, haben auch die Roten. Und fordern das auch weiterhin, sperren sich gegen jeden Grenzschutz, gegen jede Abschiebung, sondern wollen jeden auf den Arbeitsmarkt lassen. Der wirft rotzfrech exakt das der neuen Regierung vor, was er selbst in seiner Amtszeit voll und ganz verfolgt und zu verantworten hat.

Ein Kontingent von 150.000 zusätzlichen Ukrainern, Russen oder Türken ist die Folge.“

Nein. Einfach eine Lüge. Das ist seit Tagen widerlegt, aber er wiederholt diese Lüge permanent. Lernfähigkeit: Null. Einsicht: Null. Und dann auch noch eine polemische Aufzählung von Staaten. Unter Haider waren es die Spanier und Portugiesen, falls sich jemand erinnert, die bei EU-Beitritt den österreichischen Arbeitsmarkt fluten. Die nur darauf warten, hier einfallen zu können. Wir warten auf die bis heute.

Wir brauchen zweifellos Zuwanderung. Etwa im Gesundheitsbereich oder bei Softwareingenieuren.“

Ach. Warum bei diesen Berufen aber bei anderen nicht? Und müssen es unbedingt analphabetische Vorderasiaten sein? Gesundheitsbereich meint wohl die Hirnchirurgen, und die Softwareingenieure wissen immerhin, wie man am iPhone die Versuche ihrer Medizin studierenden Kumpel, einen Ungläubigen am siebten Halswirbel zu amputieren, per WhatsApp verbreitet.

Zuwanderung kann eine Lösung sein, manchmal ist es Ausbildung oder anderes.“

Und warum haben die Roten dann nie auf Ausbildung gesetzt sondern ganz im Gegenteil in den letzten Jahrzehnten auf Absenkung des Bildungsniveaus ? Warum wird eine Schule gefördert, die Analphabeten entlässt und Leistung bestraft? Warum werden keine Anreize für solche Berufe geschaffen? Der Mangel existiert nicht erst seit dem Tag der Angelobung von Kurz, sondern ist ein Erbe, das Kern in seiner Amtszeit neben seinen Vorgängern mitzuverantworten hat.
Es ist wirklich peinlich, wie ein Ex-Bundeskanzler die Folgen seines eigenen Wirkens beweint und dann so tut, als wären alle anderen schuld daran. Glaskinnprinzesschen eben.

Etwa was die Gastronomie betrifft. Da haben wir einen kurzfristigen Engpass, den man nur durch Saisoniers lösen kann. Aber viele Köche üben ihren Beruf nicht aus, weil die Bedingungen – Ruhezeiten, Bezahlung, Überstunden – nicht passen.“

Wenn ein Koch seinen Beruf nicht ausübt, weil ihm die Bedingungen nicht passen, die ihm sehr wohl bekannt waren, als er den Beruf erlernte, dann ist ihm mit sofortiger Wirkung jegliche Geldzuwendung auf Null zu setzen. Müssen wir auch arbeitslose Piloten alimentieren, die keine Lust mehr haben, ständig den Fraß aus der Bordküche essen zu müssen? Müssen wir arbeitslose Chirurgen bezahlen, die kein Blut mehr sehen wollen? Sie haben einen Beruf erlernt, kannten die Bedingungen und waren damit einverstanden, und wenn ihnen das heute keinen Spaß mehr macht, dann ist das einzig und allein ihr Problem! Der verteidigt hier nicht etwa jene, die durch Schicksal oder Zufall ihren Job verloren haben, sondern jene, die einfach keine Lust mehr haben, die früher akzeptierten Bedingungen auch heute noch zu akzeptieren.

Also, wenn die Blauen aus reinem Rassismus Ausländer ablehnen, dann die Roten, weil sie die Faulen alimentieren wollen. Oh, wie edel diese Beweggründe doch sind!

Die Regierung ist gerade dabei, eine Stimmung zu produzieren, wonach sich die Arbeitslosen selbst ihr Schicksal gewählt hätten.“

Sagt der, der gerade behauptet hat, Köche würden nur deshalb nicht arbeiten, weil sie die Bedingungen nicht mehr akzeptieren würden. Na dann lassen sie es eben. Aber sie haben es selbst gewählt. Das sagt nicht die Regierung sondern er selbst, nur drei Sätze weiter vorne! Merkt der überhaupt, was er redet?

Da geht man jetzt ganz bewusst auf eine Gruppe von Menschen los.“

Ach, meinst du so wie gegen die Wirte und die Standler, die pauschal als Steuerhinterzieher verhetzt wurden und wenn sie unter den Kosten der Registrierkasse aufgegeben haben, noch verhöhnt wurden? Oder wie die einfachen Facharbeiter und Angestellten mit Kindern und mehr als 1250 Euro pro Monat, die sich gerade als „Besserverdienende“ und „Reiche“, die von der ÖVP „beschenkt“ werden, verhöhnen lassen können? Oder ist das eine ebenso inhaltsleere Absonderung wie der ganze Rest von seinem Gesülze?
Wie gesagt: das argumentative Eis ist dünn. Knallharte Lügen über irgendwelche Zahlen, die sich Kern aus den Fingern gesogen hat (da fabuliert er von 42.000 Rot-Weiß-Rot-Karten, und die Realität kann man hier nachlesen) und dann verheddert er sich in seiner eigenen Fabuliererei.
Und als Krönung dann das:

Wenn jemand einen pflegebedürftigen Elternteil hat oder auf die Betreuungseinrichtung für seine Kinder angewiesen ist, ist es meiner Meinung nach nicht zulässig. Bei jüngeren und alleinstehenden Menschen kann man sich das schon anschauen. Da werden Sie von mir kein dogmatisches Nein hören.“

Und das ist genau das, was die Regierung zur Ortsflexibilität von Arbeitslosen vorgeschlagen hat. Wer keine Pflege- oder Betreuungsverpflichtung hat, von dem darf man höhere Flexibilität erwarten. Nicht mehr und nicht weniger. Genau das.

Der wirft der Regierung erst all das vor, was er und seine Genossen selbst produziert haben, garniert das mit offensichtlichen Lügen und tut dann so, als ob das, was die Regierung wirklich macht, eigentlich alles sein Verdienst wäre. Gibt es für diese Persönlichkeitsstörung auch einen Namen? Spiegelitis Pippilangstrumpfitis aka Morbus Kern?
Es knirscht unter den Füßen.
Und der Rote Clown hüpft und trampelt immer weiter…